Grundlagen der Branche: Ein Tutorial direkt im Editor für Entwickler von Unity Industry

Apr 17, 2026

Die Vorlage „Industry Fundamentals“ kann von jedem, der über ein Unity Industry-Abonnement oder eine kostenlose Testversion verfügt, kostenlos im Unity Hub heruntergeladen werden.

Diese Lernvorlage umfasst vier Tutorials, die Sie durch die Arbeitsabläufe und Schritte zur Erstellung einer interaktiven 3D-Industrieanwendung führen. Einsteiger und fortgeschrittene Entwickler aus der Industrie können sich hier informieren, um ihr Wissen über Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI), Echtzeitdaten, Kamerasysteme und andere Kernkonzepte zu vertiefen.

Mit „Industry Fundamentals“ möchten wir dazu beitragen, Ihre Entwicklung mit Unity effizienter, zielgerichteter und inspirierender zu gestalten. Die Tipps, die Sie hier erhalten, lassen sich auf verschiedene Arten von industriellen Echtzeit-3D-Anwendungen anwenden: Mensch-Maschine-Schnittstellen, Schulungssimulationen, Digital Twins oder Produktkonfiguratoren.

In den Schritt-für-Schritt-Anleitungen erfahren Sie, wie Sie:

  • Wandeln Sie ein CAD-Modell mit dem Unity Asset Transformer Toolkit in ein 3D-Asset um und importieren Sie es in Unity.
  • Optimieren Sie ein 3D-Objekt, einschließlich Polygonreduktion, Korrektur der Normalen, Beseitigung von Löchern und Bereinigung der Hierarchie.
  • Automatisieren Sie Korrekturen und Transformationen mithilfe von Regelsätzen, damit Ihre Änderungen gespeichert werden, wenn Sie ein Modell erneut importieren müssen.
  • Vervollständigen Sie Ihre Szene, indem Sie Ihr Modell mit einem Live-Simulations-Dashboard verbinden.
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Die Benutzeroberfläche des Dashboards in der Vorlage „Industry Fundamentals“

Sehen Sie sich das UI Toolkit, dynamische Kameras und Unity NavMesh in Aktion an

Die letzte Szene des Projekts ist eine Lagersimulation, die auf dem von Ihnen konvertierten, importierten und optimierten Robotermodell basiert. Zu den wichtigsten Merkmalen dieser Szene gehören:

  • UI Toolkit: Das Dashboard wurde mit dem UI Toolkit von Unity erstellt und zeigt während der Simulation Echtzeitdaten des Roboters an, wie beispielsweise den Ladezustand der Batterie und den Systemzustand. Durch Datenbindung bleibt die Benutzeroberfläche mit der Simulation oder den Echtzeitdaten aus beliebigen Datenquellen synchron, ohne dass manuelle Aktualisierungen im Code erforderlich sind.
  • Navigation: Roboter navigieren autonom mithilfe des NavMesh-Systems von Unity, wobei eine C#-Logik es den Benutzern ermöglicht, die Wegfindung der Roboter zwischen manueller Steuerung und einem vollständig autonomen Modus umzuschalten.
  • Skripting: Die Simulation wird von einer Reihe von C#-Skripten gesteuert, die das Verhalten der Roboter, die Zustandsverwaltung und den Datenfluss mithilfe von ScriptableObjects regeln, um die Datenschicht entkoppelt zu halten.
  • Cinemachine: Die Szene nutzt das virtuelle Kamerasystem „Cinemachine“ zur Steuerung des Kameraverhaltens und veranschaulicht, wie es sich in die Laufzeit-Benutzeroberfläche und die Szenenlogik integrieren lässt.
  • Universal Render Pipeline (URP): Die Szene wird mit URP gerendert, um eine optimierte Echtzeitbeleuchtung, gebackene Lightmaps und eine hochwertige Darstellung auf allen Plattformen, einschließlich des Webs, zu gewährleisten.

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Das Robotermodell in der Vorlage „Unity Industry Fundamentals“

Wenn Sie Unity Industry-Abonnent sind:

1. Öffnen Sie den Unity Hub.

2. Erstellen Sie ein neues Projekt.

3. Wählen Sie „Unity 6.4“ als Editor-Version aus, dann steht die Vorlage im Editor zum Öffnen bereit.

Falls Sie kein Unity Industry-Abonnement haben:

1. Gehen Sie auf unsere Seite für die kostenlose Testversion und folgen Sie den Anweisungen, um eine kostenlose Testversion zu erhalten.

2. Sobald Ihre Testversion aktiv ist, befolgen Sie bitte die gleichen Schritte wie für Industry-Abonnenten.

Schauen Sie sich zum Schluss unsere 10-teilige Videoserie an, die einen hervorragenden Einstieg in die Vorlage bietet.

Am besten lernt man, indem man selbst etwas baut! Wir hoffen, dass Sie die Vorlage noch heute herunterladen, sich damit vertraut machen und sie als Ausgangspunkt für die Entwicklung Ihrer nächsten interaktiven 3D-Anwendung nutzen.